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..die Vorbereitungen. Muss ich auf einen Dämpfer warten? Oder soll es so sein?

Irgendwie läuft das alles gerade sehr glatt. Hab eine Freistellung meines Arbeitgebers bekommen. Juhu, 12 Monate unbezahlten Urlaub und bei Rückkehr am 01.10.2015 sitze ich wieder an meinen „alten“ Schreibtisch. Hoffentlich auch wieder mit meinen „alten“ Kollegen. Die meisten davon hab ich sehr in mein Herz geschlossen…ja, zu einigen ist es sogar ein sehr freundschaftliches Verhältnis.

Viele sind sehr interessiert an meinem Vorhaben, wollen wissen wie es mir geht, was die Vorbereitungen machen, ob alles glatt läuft. Und ja, es läuft:

Nachmieter? Check!

Umzugsunternehmen? Check!

Möglichkeit mein Hab und Gut unterzustellen? Check! (Danke Bruderherz!)

Jemand der sich während meiner Abwesenheit um mein Auto kümmert? Check! (Danke Zwillingsbruderherz!)

Die einzigen die mir einen Strich durch die Rechnung machen sind die Damen und Herren der Telekom. „Feste Vertragslaufzeit“. Sonderkündigungsrecht aufgrund Umzug ins Ausland? Gilt scheinbar nur auf dem Papier. Besonders ärgerlich ist, wenn man den werten Damen und Herren dort eine Email inkl. der aus meiner Sicht ausreichenden Anhänge wie Arbeitsvertrag Ägypten, Ummeldebescheinigung Wohnsitz etc. zukommen lässt, man lediglich eine Standardantwort erhält die Null Komma Null auf meine Email eingeht und die das Vertragsende im August 2015 bestätigt. Ähm, sorry, aber da bin ich ja so gut wie schon wieder daheim. Ihr Affen!

Mal sehen was das noch mit sich bringt.

 

Bis auf die Telekom läuft aber wirklich alles sehr glatt und fügt sich wunderbar in meine Pläne ein. Ich bin überzeugt: Es soll so sein. Ich muss mein Abenteuer wagen, was neues probieren, ES probieren. Nur dann kann ich sagen, ob es die richtige Entscheidung war…oder nicht. Und wenn nicht, hab ich es zumindest versucht.

 

Ein Sprichwort sagt: „Du bereust nie, was Du getan hast. Du bereust nur, was Du nicht getan hast!“

 

22.8.14 08:08


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…wie kam es eigentlich dazu? Und warum ÄGYPTEN

Oh ja, das ist eine…ich nenne es mal langwierige Geschichte. Und als erstes will ich sagen: Warum NICHT ÄGYPTEN? Ich weiß, einige haben eher eine Abneigung gegen die arabischen Länder bzw. finden das die Menschen dort zu aufdringlich sind, und können mit der Kultur und der Mentalität der Menschen dort nichts anfangen. Ich für meinen Teil kann das nicht bestätigen. Und hier geht sie los…meine Geschichte.

 

Als Teenager war ich das erste Mal in einem arabischen Land. Tunesien. Als 12 oder 13-jährige mit meiner Familie. Und ich fühlte mich sofort zu Hause. Ich mochte sofort wie die Leute sind, wie die Luft ist, die Lebenseinstellung…das es laut ist, und bunt. Und die Sonne scheint. Ich mochte den Sand, und ich mochte wie es dort riecht.

Wir waren mehrmals dort im Urlaub, und ich hab es immer genossen und immer eine tolle Zeit gehabt.

Wenn ich an einen Ort denke, der mich glücklich macht, ist es nicht meine Heimat, ist es nicht Bayern, ist es nicht Deutschland. Nein, ich sehe mich an einem Ort, mit einfachen Häusern, ungeraden Straßen, Staub und Sand.

 

Ich wurde älter, und Erwachsen (ok, halbwegs) und reifer (auch halbwegs). Und immer wieder dachte ich an die schöne Zeit zurück. Bis ich 2007 nach Ägypten gereist bin. Auch dieser Urlaub hat es mir angetan. Wieder das arabische Flair, das Temperament der Leute. So ganz anders als in München. Nicht so Schickimicki –obwohl ich das auch gern mal mag *g*. Ich war in einer festen Beziehung und deshalb habe ich meinen Drang, von öfter und mehr „arabisch“ verdrängt. Denn „er“ fand das arabische so ganz und gar nicht toll.

 

Und dann war ich wieder Single. Und bin im Mai 2014 wieder nach Ägypten gereist.  Geplant war ein Badeurlaub mit meiner Mutter –Ihr Geschenk an mich zu meinem 30. Geburtstag. Das dieser Urlaub mir den Kopf verdreht, hat sie nicht geahnt. Wobei….im Urlaub hat sie scheinbar doch festgestellt, das in mir etwas arbeitet. Und sie hatte Angst. Angst das ich nicht mehr mit zurück fliege. Nun musste ich mir was einfallen lassen, womit ich meine Mama beruhigen konnte. Leider fiel mir nix besseres ein als zu sagen, „ach Mama, was soll ich denn in einem arabischen Land? Ich, wo mich der Sand so nervt, ich, wo ich so pünktlich und strukturiert bin, ich, wo alles sauber und geregelt haben möchte.  Ich, als sehr selbstbewusste Europäerin, meinen guten Job und meine schöne Wohnung, meine Freunde und mein Umfeld…das alles will ich doch nicht aufgeben“. Sie hats mir abgekauft. Kurzfristig zumindest J

 

Wieder daheim kam der „Urlaubsblues“. Erst dachte ich zumindest, es ist einer. Und dann überschlugen sich die Ereignisse. Ich traf eine Kollegin, die mir erzählt hat, das sie 9 Monate in einem Hotel in Ägypten gearbeitet hat, und dies die schönste Zeit in ihrem Leben war. Ich stieß im Internet auf Leute, die ihren Traum vom Auslandsaufenthalt verwirklicht haben. Und ich merkte, dass es ein gar nicht so unerreichbares Ziel ist, auch meinen Traum zu verwirklichen. Ich informierte mich, studierte meine Kontoauszüge, machte mich über mögliche Jobs im Tourismus in Ägypten schlau. Ich schrieb Bewerbungen, bekam Absagen. Ok, es waren nicht viele Bewerbungen und nicht viele Absagen. Aber erst dachte ich, es klappt nicht. Bis ich im Kontakt mit dem Manager des Hotels war, in dem ich im Mai Urlaub machte. Facebook machts möglich. Er fand  mein Auftreten im Urlaub sehr ansprechend, meine sympathische Art und mein Art, mich auszudrücken. Er wolle meinen englischen CV sehen. Gesagt, getan. OK, mit Hilfe eines sehr netten Kollegen. An der Stelle DANKE an Sebastian :-* Das „Dankeschön-Geschenk“ hauen wir auf der nächsten Ü30 auf den Kopf, haha J

Wir diskutierten ein bisschen hin und her, also der Manager und ich, und ich studierte wieder meine Kontoauszüge. Ägyptische Gehälter stehen nun mal nicht in Relation zu den Deutschen. Ein Ägyptisches Gehalt entspricht wohl für unsere Verhältnisse eher einem Taschengeld. Unterm Strich konnten wir uns einigen und ich unterschrieb den Vertrag. Einen ägyptischen Arbeitsvertag in eher gewöhnungsbedürftigem Englisch J

21.8.14 16:09


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